Sie sind hier: Studien > SDi > Einführung > GRUNDLAGEN VON SDi > GREEN
DeutschEnglishEspanol
6.2.2012 : 0:32 : +0100

Organizing-Code GREEN

Alle Ebenen der Komplexität


© ISBerlin 2009

Grün


Sechste Ebene

 


F-S (C.Graves)

 

„Wir sind“

Selbstaufopferndes System


Kalte Farbe

Kollektiv


• Befreiung der Menschheit von Habgier und Dogma
• Erforschung das innere Seins
• Fördert ein Gefühl von Gemeinschaft und Einheit
• Gerechte Verteilung der gesellschaftlichen Mittel unter allen
• Fällt Entscheidungen durch einen Konsensbeschluß
• Fördert die Auffrischung der Spiritualität und die Herstellung von Harmonie

Die Welt wurde durch Determinusmus entpersönlicht und durch Technologie getrübt. Dies hat zu spiritueller Leere geführt, die nur mit Hilfe der Wiederentdeckung grundlegender Menschlichkeit zu füllen ist.
Das persönliche Ziel im Leben ist die Suche nach Frieden im Innen und Aussen, in dem Glauben, das Menschen sich gegenseitig brauchen.
Der menschliche Geist muß von Gier, Dogma und der Neigung, sich abzusondern, befreit werden.
Gemeinschaftliche, menschliche Bindungen; ökologische Sensibilität; Netzwerke. Gefühle und Anteilnahme überlagern kalte Rationalität; Wertschätzung der Erde (Gaia) und des Lebens. Betonung auf Dialog, und Beziehung.

Lebensform:

Pluralistischer Relativismus. Subjektives, nichtlineares Denken
zeigt einen größeren Grad an affektiver Wärme, Sensibilität und Anteilnahme für die Welt und alle seine Bewohner.

Führungsstil:
Einfühlsamer Förderer. Alle müssen gleichermaßen verantwortlich entscheiden und einen Konsens bilden; denn keiner ist besser als der andere. Die Kraft der Gruppe verspricht die besten Ergebnisse und verletzt am wenigsten die Gefühle aller.

Organisationsstruktur:
Soziales Netzwerk; Grundlage kollektiver Gemeinschaften (das heißt frei gewählter Zugehörigkeiten, die auf gemeinsamer Gefühlslage beruhen).

Lebensnormen:
Individuell:
Entwicklung wahrer Interpersonalität, mit dem Schwerpunkt auf „Ich-Sie“ Beziehungen.
Zugehörigkeitsgefühl, Opferbereitschaft, Auflebenlassen der Spiritualität.
Kulturell:
Streben nach einer idealen Gesellschaft mit Hilfe von Gleichstellung
die Garantie auf Gleichheit für jeden, um seine/ihre vollen Potentiale zu entwickeln. Die moralische Notwendigkeit für alle Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft zu sorgen. Bedarfsbeteiligung, Gemeinschaftsregeln.

Erziehungstil:
Gefühle erforschen, geteilte Erfahrung, soziales Verständnis, Lerngruppen, Selbst-Bewußtsein.

Familienstruktur:
Gruppierung von Gleichen, gemeinsame Unternehmungen, hohe Akzeptanz, alle Gefühle verändern und entwickeln sich, edle Toleranz.

Kommunikationsform:
Soziale Sicherheitsnetze, politische Korrektheit, nur für Eingeweihte offen, hochgradige Betroffenheit , Gemeinschaftsräume.

Manifestationen:
• Teilhabe und Beteiligung, Konsensentscheidungen, Teamwork, Gleichberechtigung
• Befreiung von Unterdrückten; Gleichmacherisch und humanistisch
• Akzeptanz menschlicher Schwächen und Unzulänglichkeiten
• Politische Korrektheit, Einschluss, soziale Verantwortung, Beteiligung
• Kooperierende Bürgerschaft, gesellschaftliche Einbindung
• Etabliert Verbindungen und Bindungen auf gleicher Ebene
• Relativistische Wertsysteme
• Offenheit, Sensibilität für die Umwelt; Toleranz
• Menschliche Verbindung, Übergänge von Gruppe zu Gruppe.
• Toleranz und Akzeptanz in einem Bereich von Unterschieden
• Das empfindsame, durchlässige Selbst. Das Selbst in Beziehung
• Erforschung des eigenen Inneren
• Übereinstimmungsuchende Spiritualität
• Weist autoritäre und materialistische Ansichten zurück, die das innere Selbst untersuchen
• Sucht Harmonie; Aufrichtigkeit; Gemeinschaftsorientiert; Gegen Hierarchie
• Unterstützt Gemeinschaften, die Friede und Gemeinsamkeit suchen
• Stark egalitäre, antihierarchische, pluralistische Werte,
• Soziale Konstruktion der Realität, Vielfalt, Multikulturalismus
• Gelangt durch Vermittlung und Konsens zu Entscheidungen
• Setze dich ein, um für dich und die anderen, jetzt das Gewollte zu erreichen.
• Bringt innere Ruhe auf eine reale Grundlage
• Betont warme interpersonale Beziehungen und soziale Verantwortlichkeit.
• Übereinstimmende Gemeinschaftsnormen
• Aufgeklärte Freunde/Kollegen
• Ergebnisse durch Beteiligung und Teilen
• Resultate durch Aufklärung
• Beurteilung von Ergebnissen „hier und jetzt“
• Empfänglich für Affekt, Gefühle, Emotionen
• Je nach Situation und Leuten beurteilen
• Steigerung der Zugehörigkeit, Gruppenharmonie
• Sensibel für menschliche Themen und Sorge um andere
• Erweiterung des Bewusstseins und Verständnis des inneren Selbst
• Symbole für Gleichheit, Menschlichkeit, und Verbundenheit
• Sanfte, bildhafte Sprache
• Vertrauensbildung, Offenheit, Forschergeist,
• Wirkliche Leute und authentische Emotionen

• Wendet sich gegen einen Angriff auf Gruppenziele oder Ideale, den Versuch einer zentralen Kontrolle und Gruppenteilung.
• Stellt sich gegen die Zurückweisung gemeinschaftlicher Verantwortlichkeit und die Unterstützung aggressiver Konkurrenz.
• Weißt Gefühllosigkeit und Kaltblütigkeit zurück.
• Vermeidet elitäres oder ausschließendes Handeln.
• Wendet sich gegen eine Verschlechterung der Lebensqualität und der Umweltbedingungen, sowie gegen Sachzwänge die menschliche Faktoren ausschließen.
• Lehnt Söldnerseelen ab.
• Humanistische Psychologie, Theologie der Befreiung, Weltkirchenrat, Greenpeace, Kampf für die Rechte der Tiere, Minderheitenbewegungen, Menschenrechtsthemen.
• Verlässt sich auf einen Konsens
• Alle müssen zusammenarbeiten, Öffentliche Vorteile
• Jeder hat die gleiche Stimme, Teams und Ausschüsse
• Übermäßig tolerant und unrealistisch ideologisch
• Unausgeglichene Betonung von Affekten und Gefühlen
• Neigt dazu, die Notwendigkeit zu ignorieren greifbare Ergebnisse zu erreichen.
• Unendliches "Durcharbeiten" und Unfähigkeit, zu Entscheidungen zu gelangen
• Spiritualität beleben, Harmonie bringen, menschliches Potential bereichern.
• Zustimmend und andere einschließend, empathisch, besorgt
• Einfühlsam in komplexere menschliche Situationen
• Drängt verblendendes „Gruppen-denken“ auf
• „Alle machen mit“, oder es läuft gar nichts
• Zu empfindsam, leugnet Einzigartigkeit, naiv

 

Übergangsfaktoren von green zu yellow:
• Überwältigt von den ökonomischen und emotionalen Kosten des Wohlfahrtsstaates
• Konfrontiert mit Chaos und Unordnung
• Bedürfnis nach greifbaren Ergebnissen und Funktionalität
• Wissen steht höher als Gefühle