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19.5.2012 : 7:47 : +0200

Organizing-Code YELLOW

Alle Ebenen der Komplexität


© ISBerlin 2009

Gelb

Siebente Ebene

 

G-T (C.Graves)

 

„Ich lerne“

Selbstausdrückliches System


Warme Farbe

Individuell

• Akzeptiert einen unvermeidlichen, natürlichen Ablauf
• Konzentration auf Funktionalität und Kompetenz
• Vereint auf natürliche Weise wiederstreitende „Wahrheiten“
• Erstellt Übersichtsvorstellungen von lebenden Systemen
• Sieht Integrative Strukturen und Formen im evolutionären Ablauf
• Entwickelt ein Verständnis dafür, daß Chaos und Wandlung natürlich sind
• Selbstinteresse ohne die anderen zu schädigen
• Erfährt die Fülle des Lebens
• Verlangt Flexibilität und offene Systeme


Leben ist ein Kaleidoskop natürlicher Hierarchien (Holarchien), Systeme und Formen. Die vorherrschende Weltordnung ist das Ergebnis der Existenz verschiedener Ebenen der Realität (Meme) und der unvermeidlichen Bewegung der Muster die Spirale hinauf und hinunter. Es besteht die Gefahr eines globalen Zusammenbruchs, weil die Spezies Mensch, sich selbst und die Natur missbraucht hat und daher Mangel herstellt.  Das Lebensziel ist ein Wiederbeleben und eine Annäherung an die Probleme menschlicher und natürlicher Lebensabläufe in einer Welt immer knapper werdender Ressourcen. Systematische und natürliche Arbeit an der Wiederherstellung menschlicher Lebensfähigkeit in einer Welt voll verwirrendem Basisdenken (Erfolge wie Misserfolge). Legitimiert alle vorherigen vMemes und arbeitet für ihre Gesundung und Eingliederung in die Spirale. Im Leben macht jeder unterschiedliche, paradoxe, und vielseitige Erfahrung, die zur Wiederherstellung der natürlichen Abläufe genutzt werden müssen. Daher haben Flexibilität, Spontaneität und Funktionalität die höchste Priorität. Wissen und Kompetenz sollten Vorrang vor Rang, Macht, Status oder Gruppe haben. Unterschiede und Pluralitäten können in interdependente, natürliche Strömungen integriert werden. Egalitarismus wird da, wo das angebracht ist, von natürlichen Graden der Wertung ergänzt.

Lebensform:

Visionäre Logik;   dialektisches, integratives, kreativ synthetisches Denken
visionäre Logik stellt ganze Netzwerke von Beziehungen her. Wahrheitssehen auf einen einzigen Blick.
höchste integrative Struktur im personalen Bereich; jenseits davon liegen transpersonale Entwicklungen.

Führungsstil:
Kompetenter Partner.
Wenig Angst und kein Verfangen in Status, Macht, Image oder Gefühlen.

Organisationsstruktur:
Systemabläufe, Prozessorientiert, Integrativ.
Die Aufgabe oder die Funktion, sollte mit Hilfe der passendsten Fähigkeiten von den kompetentesten Personen durchgeführt werden. Eine gute Führung erleichtert das Auftauchen von Einheiten durch die Ebenen zunehmender Komplexität. Flexibilität und Ablauf. Integration und Einpassen von Systemen.

Lebensnormen:
individuell und kulturell:
Prüfung der menschlichen Beziehungen und Untersuchung von Verhalten in systematischer Begrifflichkeit.
Versucht besser zu sein ohne Ehrgeiz, schätzt Selbst gegen Selbst ein.

Erziehungsstil:
Autodidakt, volle Leistung, Interessen bestimmt, flexible Strukturen, verschiedene Ideenquellen.

Familienstruktur:
Rollenvielfalt, Kompetenzerwartung, Alles wird so genommen, wie es ist, gegründet auf Informationen, Jeden nur möglichen Beitrag leisten.

Kommunikationsform:
Antwortet auf Kompetenz, Vernunft und Notwendigkeit, aber nicht auf Autorität oder Regeln, Respektiert die Macht des Wissens und der Notwendigkeit, aber nicht Personen oder Dogmen. Befriedigung durch „Gutestun“, aber Ablehnung von Lob. Kämpft für das Selbst, aber ist nicht abwehrend oder abergläubig. Frei von innerer Zwanghaftigkeit, kann das Leben aber voll genießen.

Manifestationen:
• Will mehr durch weniger;  Angemessene Technik; Verteilte Autorität
• Bewirkt Qualität und Reichtum des Lebens; Sieht komplexe Bilder
• Lebt im natürlichen Ablauf ohne ein bestimmten Status zu erheben
• Stellt funktionierende Dinge wieder her; Tragbare Veränderungen.
• Leben ist Lernen; Fasziniert durch Prozesse; Die Freiheit einfach zu sein,
• Selten erschreckt oder getrieben; Würdigt Unterschiedlichkeit
• Flexibel und verständnisvoll gegenüber unterschiedlichen Erfahrungen
• Betont Funktionalität, hochgradig prinzipiell, wissenszentriert
• Konzentriert auf Ergebnisse, Vertrauen in Kompetenz, löst Paradoxien
• Hauptsächlich an der Qualität des „Seins“ interessiert.
• Benutzt jede brauchbare Informationsquelle.
• Will die Spirale von Beige bis Grün erhalten.
• Kompetent. Größeres Wissen von Leuten und Dingen.
• Benutzt relevante und besser funktionierende Daten.
• Mischt formale Quellen und Gefühle.
• Selbsterforschung und – aufdeckung.
• Mit den Fakten übereinstimmende Berichterstattung
• Wendet sich dagegen, wenn Macht ohne Grund regiert.
• Lehnt die Einführung dysfunktionaler Strukturen und Fokussierung auf unwichtige Details ab.
• Wendet sich gegen Verleugnung individueller Kontrolle über die Zeit, Fließbandarbeit, Medienzensur und den Versuch von Gleichmacherei.
• Verabscheut willentliche Verletzung von Menschen oder Zerstörung von Dingen (Wandalismus).
• Bemängelt das Ignorieren unterschiedlichen Denkens und das Erzwingen von Gruppenzugehörigkeit.
• Relevante Daten müssen für einen selbst zugängig sein, Interaktiv
• Stützende Informationen dürfen keinen „Haken“ haben.
• Tatsachen, Gefühle und Instinkte gehören zusammen.
• Übersichten, Gesamtsysteme und Integrationen.
• Datenquerverbindungen zur Bildung einer holistischen Ansicht.
• Anpassen, mischen, vernetzen, Zugriff haben, empfinden, teilen.